Die Sport- und Freizeitanlage Ka-We-De weist bauliche und betriebliche Mängel auf und muss umfassend erneuert werden. Die Stadt Bern hat einen Studienauftrag zur Sanierung in Auftrag gegeben. Das Siegerprojekt sieht wenige, aber wirkungsvolle Änderungen vor, bei denen der Charme der Anlage aus den 1930er-Jahren erhalten bleibt.

Visualisierung Becken und Aussenbereich Freibad Ka-We-De nach Sanierung

Sanierungsbedarf

Heute sind wesentliche Teile der Bausubstanz altersbedingt sanierungsbedürftig. Zudem muss die Technik der Eis- und Wasseranlage erneuert werden.

Im März 2019 hat die Stadt Bern einen Studienauftrag zur Sanierung der Ka-We-De in Auftrag gegeben. Als Siegerprojekt wurde das Projekt «Achterdeck» von Kast Käppeli Architekten Bern ausgewählt.

Weitere Informationen zum Sanierungsprojekt finden Sie auf der Webseite von Hochbau Stadt Bern

Geschichte

Die Ka-We-De (Kunsteisbahn und Wellenbad Dählhölzli) wurde zwischen 1932 und 1933 unter der Leitung der Architekten Rudolf von Sinner und Hans Beyeler erbaut. Sie war eine der ersten modernen, kombinierten Eis- und Wasseranlagen in der Schweiz: Das grosse Nichtschwimmerbecken wird im Winter zu einer Kunsteisbahn umfunktioniert. Die Ka-We-De galt damals als pionierhafter Neubau und ist heute ein baukulturell wertvoller Zeitzeuge der Moderne.

In den 1980er-Jahren wurde die Anlage renoviert und erweitert. Dabei wurden der Tribünentrakt und die Eisbahn abgebrochen und durch den heutigen Garderobentrakt und eine grössere Kunsteis- und Wasserfläche ersetzt.