Leitsätze „Grundsätzliche Ausrichtung“

  1. Bern ist eine Sportstadt der Schweiz.
  2. Sport und Bewegung gehören zum Selbstverständis von Bern.
  3. Sport und Bewegung sind in der ganzen Stadt sichtbar und für alle zugänglich. Alltagswege zählen auch zu den sportlichen Betätigungen.
  4. Der Anteil der bewegungsaktiven Bevölkerung liegt über dem Durchschnitt der Schweiz.
  5. Für alle Alters- und Leistungsgruppen besteht ein attraktives, bedarfsgerechtes, zielgruppenorientiertes Angebot an Sport- und Bewegungsmöglichkeiten.
  6. Sportarten mit hohem Frauenanteil werden gezielt gefördert.
  7. Sport in Bern ist multikulturell und fördert aktiv die Integration.
  8. In Bern finden regelmässig Sport-Events mit nationaler/internationaler Ausstrahlung statt.
  9. Sport und Bewegung erfolgen im Einklang mit Natur und Umwelt; es werden Mobilitätskonzepte erarbeitet.
  10. Bern fördert den Spitzensport.
  11. Bern unterstützt mit Erfolg die Umsetzung der Ethik-Charta von Swiss Olympic.
  12. Kommerzielle Nutzgruppen beanspruchen Infrastrukturen und Dienstleistungen zu marktüblichen Preisen.

 

Strategien „Grundsätzliche Ausrichtung“

  1. Der Schwerpunkt der Förderung liegt im Bereich des Breiten- und Freizeitsports. Der Niederschwelligkeit der Angebote wird zur Erreichung „Sportfremder“ besondere Beachtung geschenkt.
  2. Ergänzend wird die gesunde Bewegung der Menschen gezielt gefördert.
  3. Die Integration von allen Gruppen wie Ausländerinnen und Ausländern, Menschen mit einer Behinderung und sozial Benachteiligter wird gefördert.
  4. Den Bedürfnissen der individuell Sporttreibenden wird vermehrt Beachtung geschenkt.
  5. Bern unterstützt Spitzensportvereine.
  6. Die Zusammenarbeit mit den Sportvereinen, Schulen, Nichtsportorganisationen (Jugendorganisationen wie Pfadi, Blauring usw.) und kommerziellen Anbietenden wird ausgebaut.
  7. Aktivitäten der Sportvereine, welche die grundsätzliche Ausrichtung mittragen, werden bevorzugt unterstützt.
  8. Ehrenamtlichkeit und Freiwilligenarbeit werden durch Angebote und Wertschätzung gefördert.
  9. Teilnehmendenevents werden höher eingestuft als Zuschauerevents.
  10. Der Langsamverkehr (Fussgängerinnen und Fussgänger, Velo, fahrzeugähnliche Geräte (wie Inline-Skates, Rollschuhe, Mini-Trottinette, Kinderräder) wird gefördert.
  11. Emotionalen Werten wie Wohlgefühl und Erlebnis wird hohe Bedeutung beigemessen.
  12. Das Angebot der Sportanlagen wird den zukünftigen Bedürfnissen gerecht und mit den umliegenden Gemeinden bestmöglich koordiniert.